Artikel getaggt mit ‘Hansestadt’
hl-live.de: Sarkasmus pur mit dem Arbeitsmarkt
Einen Artikel des Portals hl-live.de, in dem es um einen angeblichen Aufschwung am Arbeitsmarkt Lübeck geht, finde ich äußerst sarkastisch. Lübeck hat die höchste Arbeitslosenquote in Schleswig- Holstein und offene Stellen gibt es wenig.
Da sucht ein Lübecker Call- Center, durch das schon fast alle Arbeitslosen gerutscht sind, neue Mitarbeiter. Die Lübecker Call- Center suchen immer Mitarbeiter, weil es die angeblichen Perspektiven nicht gibt. Neue Call- Center- Agents bekommen brutto etwa 6,00 Euro. Davon sollen natürlich alle Lebenshaltungskosten bestritten werden, was nicht funktioniert. Und alle neuen Verträge, wenn es welche gibt, laufen maximal 1 Jahr.

wo kein Markt, da keine Chance.
Quelle: mkorsakov
Diese Personalführung ist eigentlich schon in der ganzen Stadt bekannt.
Dementsprechend finde ich den Artikel der Hobby- Schreiber bei hl-live.de nicht sachlich und sehr sarkastisch. Im Anschluss befinden sich natürlich noch einige Links zu den umstrittenen Unternehmen. Im Artikel geht es auch nicht um zwei, drei suchenden Unternehmen. Nein, nur dieses eine Unternehmen wird angepriesen und in den Himmel gelobt mit der netten Überschrift: Aufschwung am Arbeitsmarkt.
Fazit: voll daneben!
Bernd Saxe (SPD), Lübeck: Bürger müssen hungern
Neues aus dem Bernd Saxe (SPD)- Reich. Saxe findet ja alles soooo easy in seiner Stadt. Er macht jetzt im Sommer eine Tour durch die Stadt und besucht die Firmen. Wirtschafts- Wunder- Region Lübeck! Er guckt sich gerne die Wirtschaft an, die jetzt so richtig brummt. Meint er.
Und das ist absolut falsch. Lübeck hat viele Arbeitslose, die Stadt ist in Schleswig- Holstein Spitzenreiter!
Und jetzt ruft die Tafel Lübeck um Hilfe. Das Angebot reicht bei weitem nicht. Die Nachfrage ist viel größer und die Tafel Lübeck hat nicht genug Lebensmittel zum Verteilen. Es gab noch nie soviele Hilfsbedürftige wie jetzt. Alle Altersklassen sind betroffen und holen sich Woche für Woche Lebensmittel von der Tafel.
Dieses Problem ist massiv und wird nicht erkannt. König Bernd und die Senatoren reden sich wie immer die Welt schön.

Armut mitten in Lübeck: Bettler in der Breiten Straße (Innenstadt)
Quelle: Foto by jphintze
Da kann ich Ihnen einen guten Tipp geben:
Machen Sie Ihren nächsten Urlaub nicht in Lübeck. Sagen Sie Ihre Fahrten in die Stadt ab.
Denn an einer Stelle kann man die Stadt treffen. Am Tourismus. Sinken die Zahlen, werden Bürgermeister und Senatoren eventuell mal wach.
Hansestadt Lübeck/ Buddenbrook Stadt: Bilderbogen









H. & J. Brüggen KG Lübeck: Mitarbeiter in 2 Klassen
Bei Brüggen in Lübeck macht man Ceralien, Kinder Riegel, Müli und Cornflaks für europäische Handelsketten. Außerdem macht man da auch Unterschiede bei den Mitarbeitern. Brüggen in Lübeck hat nämlich Mitarbeiter in 2 Klassen.
Die erste Klasse ist ok- feste Mitarbeiter, die zum Stamm gehören. Die haben blaue Kleidung an.
Und die zweite Klasse ist nicht ok- nämlich die Zeitarbeitskräfte. Brüggen will Geld mach, demnach müssen die Mitarbeiter fix arbeiten. Und das dürfen auch alle. Natürlich die Geringverdiener von der Zeitarbeit viel mehr. Und die kriegen dann auch schon mal einen Arschtritt von Mitarbeitern der ersten Klasse. Die haben rote Kleidung an.

Search: Photo by Henryr10
Die Geschäftsleitung hat sich was ganz tolles ausgedacht. Wie erkennt man denn am besten die Arschtritt- Liga? Ganz einfach: Das Stammpersonal hat andere Arbeitskleidung an als die Zeitarbeitskräft.
Wow. Das geht ganz einfach und alle arbeiten dann auch garantiert nicht zusammen. Krieg unter den Mitarbeitern!
Mal wieder hat eine Geschäftsleitung gezeigt, wie eine Integration von Zeitarbeitskräften in die eigene Firma nicht gemacht werden sollte.
PS: Brüggen KG hat als Arbeitgeber in Lübeck einen schlechten Ruf!
Hansestadt Lübeck: Armut mitten in der Stadt

Bild jphintze
Armut in ganz Deutschland. Aber leider gucken viele weg. Hier ein Beispiel aus der Hansestadt Lübeck. Mitten am Tag und mitten in der Stadt am Holstentor. Obdachlos und arm. Leider findet man diese Bilder immer häufiger in einem der reichsten Länder der Welt. Stimmt da etwa etwas nicht? Wie ist Ihre Meinung?
Ich freue mich über Ihre Kommentare.
Hansestadt Lübeck zerfällt in Armut
Lübeck: Bettelarm und pleite
Das Lübeck- Dorf war mal eine Hanse. Und das ist doch was. Deshalb kann man doch noch immer auf dicke Hose machen. Und das macht auch die Generation 60+ im Lübecker Rathaus.
Die Herren Senatoren finden alles total o.k. Halli- Galli im Bernd Saxe- Reich 24 Stunden am Tag. Doch leider übersehen die Herren Senatoren und König Bernd viele Probleme.

Nachrichten nur aus dem Juli:
1.) DGB: Die Zahl älterer Hartz IV- Bezieher steigt (schreibt hl-live).
2.) Lübecker Tafel kämpft mit wachsender Armut (schreibt hl-live).
3.) Alarmierender Bericht: Fast jeder siebte Lübecker ist arm (schreiben die Lübecker Nachrichten).
4.) DGB: Lübeck zerfällt in arm und reich (schreibt hl-live).
Und diese Liste könnte ich noch lange fortsetzen.
Hallo? Gehts noch? Die Herren Politiker sollten endlich mal aus ihrem Schlaf aufwachen und verstehen, dass es die alte Hanse nicht mehr gibt.
Lübeck braucht jetzt eine Sofort- Hilfe- Maßnahme!
Dräger AG: Keine Zeitarbeitskräfte zum Sommerfest
Im Hause Dräger AG, Lübeck, hält man nicht viel von festangestellten Mitarbeitern. Deshalb hat man seit vielen Jahren eine Kooperation mit Randstad Zeitarbeit.
Randstadt macht das schon. Wenn Personal fehlt und nachbesetzt werden muss, dann holt Randstad die richtigen Mitarbeiter. Natürlich bis 10.00 Uhr morgens, ansonsten ist eine Konventionalstrafe an Dräger durch Randstad fällig.
Und nun freuen sich alle Mitarbeiter im Hause Dräger AG auf das Sommerfest.

Copyright: Bryan Peters
Es sind alle Mitarbeiter eingeladen, außer Randstadt Mitarbeiter. Obwohl viele Zeitarbeitskräfte seit vielen Jahren über Randstad bei Dräger für einen Minimal- Lohn arbeiten, wurden diese nicht eingeladen bzw. ausgeladen. Gehören nicht zur Firma.
Und nun kommts: Viele Dräger- Mitarbeiter wollen jetzt statt den eigenen Partner einen Randstad- Mitarbeiter zum Fest nehmen. Wow!
Was halten Sie davon?
