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Landkarte der Leiharbeit
Landkarte der Leiharbeit: Neue WSI-Datenbank zeigt Daten für jeden Land- und Stadtkreis
Leiharbeit ist in den kreisfreien Städten und Landkreisen Deutschlands sehr unterschiedlich verbreitet. In einigen ländlichen Regionen gibt es sie kaum. In mehr als 30 Städten waren hingegen im Juni 2008 zwischen fünf und zwölf Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten davon betroffen. Damit spielte die Leiharbeit auf verschiedenen regionalen Arbeitsmärkten kurz vor der Wirtschaftskrise eine weitaus größere Rolle, als bundesweite Durchschnittszahlen vermuten lassen. Das macht eine neue Datenbank des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung deutlich.
Auf Basis der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) dokumentiert das WSI-Informationsportal erstmals für jeden der 429 Stadt- und Landkreise in der Bundesrepublik, wie viele Menschen in so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen stehen und wie sich die atypische Beschäftigung in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Dazu weist die Datenbank, die im Internet abrufbar ist, neben der Leiharbeit auch den regionalen Umfang von Teilzeitbeschäftigung und Minijobs aus sowie die Zahl so genannter Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten). Die Daten zur Leiharbeit sind zusätzlich in einer interaktiven Deutschlandkarte aufbereitet. Die Wissenschaftler arbeiten in der Datenbank mit den Juni-Werten, weil diese häufig nahe am Jahresdurchschnitt liegen und daher für den mehrjährigen Vergleich gut geeignet sind.
Regionale Datenbank „Atypische Beschäftigung“ des WSI; Daten zur atypischen Beschäftigung für alle Stadt- und Landkreise können abgerufen werden unter:
Interaktive Landkarte zur Leiharbeit in Deutschland:
36% der Berufstätigen in Europa planen keinen Urlaub im Jahr 2009
Eine aktuelle Umfrage von CareerBuilder ergab, dass Sorgen über die Wirtschaftslage und die persönliche Finanzsituation Berufstätige dazu bewegen, ihre Urlaubspläne zu überdenken. Sechsunddreissig Prozent der Berufstätigen in Europa gaben an, keinen Urlaub im Jahr 2009 zu planen, ein ähnliches Ergebnis wie das einer anderen Umfrage von US-amerikanischen Beschäftigten. Von den europäischen Berufstätigen, die keinen Urlaub planen, sagten 41 Prozent, dass sie sich einfach keinen leisten könnten, während sich weitere Prozent angesichts der Wirtschaftslage, in der so viele Stellen verloren werden, fürchten, Tage vom Büro fernzubleiben.
Unter den europäischen Berufstätigen, die zwar nicht formell verreisen, aber sich Tage freinehmen, war als populärste Art der Nutzung der arbeitsfreien Zeit die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Einundzwanzig Prozent der Beschäftigten planen, sich während ihres Urlaubs eine neue Stelle zu suchen. Andere planen Besuche bei Verwandten und Freunden (17 Prozent), zu lesen oder zu schreiben (15 Prozent), auszuschlafen (11 Prozent) und Haushaltsarbeiten zu erledigen (10 Prozent). Auch eine andere Berufstätigkeit und freiwilliges Engagement gehörten zu den angegebenen Plänen.
Von den Berufstätigen, die im Jahr 2009 formell verreisen, sagten 58 Prozent, dass sie ihren Urlaub näher der Heimat verbringen werden, 31 Prozent bleiben in ihren jeweiligen Heimatländern. Fast die Hälfte der Beschäftigten (48 Prozent) erwartet, die gleiche Menge Geld für ihren Urlaub auszugeben wie im vergangenen Jahr, 32 Prozent werden weniger ausgeben, während 20 Prozent mehr ausgeben werden.
Quelle: http://www.careerbuilder.de/
Auch sehr interessant: 60% der Deutschen brauchen mindestens zwei Wochen Urlaub
Mehr Arbeit für Hartz IV-Empfänger. Aktion gestartet
Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), und Holger Schwannecke, Geschäftsführer Zentralverband des Deutschen Handwerks, geben in Berlin den Startschuss für eine Kampagne für mehr Integrationschancen von Arbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II („Hartz IV“).
Das Handwerk ist – neben sozialpflegerischen Berufen – eine der Branchen in Deutschland, in der auch in der angespannten Konjunkturlage Arbeitsplätze entstehen. Aktuell sind bei der BA 130.000 Stellenangebote für handwerkliche und sozialpflegerische Berufe gemeldet. Der tatsächliche Bedarf dürfte weitaus größer sein.
„Das Handwerk braucht fachlich qualifizierte Kräfte, die engagiert mitarbeiten wollen. Die Betriebe begrüßen es sehr, dass die BA bei der Vermittlung gezielt auf ihre Bedürfnisse eingehen will. Das gilt auch für das „Matching“ von Lehrstellenbewerbern und Ausbildungsbetrieben. Die Kommunikations-Kampagne ist wichtig, um den verbesserten Servi-ce der Arbeitgeberbetreuung und der Qualität der Vermittlung bekannt zu machen,“ so Schwannecke.
Eine Nachfrage nach Fachkräften, die scheinbar nicht ohne weiteres gedeckt werden kann. Verwunderlich, gibt es doch erhebliche Vermittlungspotenziale, insbesondere im Bereich des SGB II. Der vermeintliche „Makel Hartz IV“ und die damit verbundenen Vorur-teile gegenüber Arbeitsuchenden aus der Grundsicherung, erschweren den Vermittlungsprozess.
„Wir haben in der Grundsicherung viele motivierte und engagierte Fachkräfte. Über 40 Prozent unserer Kunden sind weniger als sechs Monate arbeitslos, 60 Prozent haben einen Berufsabschluss. 80.000 Menschen im SGB II kommen aus Sozial- und Gesundheitsberufen oder möchten in diesen Berufen arbeiten, über 200.000 Arbeitslose haben eine handwerkliche Berufsqualifikation. Wir könnten den Unternehmen sofort qualifizierte Vermittlungsangebote unterbreiten,“ so Alt.
„Das Handwerk braucht fachlich qualifizierte Kräfte, die engagiert mitarbeiten wollen. Die Betriebe begrüßen es sehr, dass die BA bei der Vermittlung gezielt auf ihre Bedürfnisse eingehen will. Das gilt auch für das „Matching“ von Lehrstellenbewerbern und Ausbildungsbetrieben. Die Kommunikations-Kampagne ist wichtig, um den verbesserten Servi-ce der Arbeitgeberbetreuung und der Qualität der Vermittlung bekannt zu machen,“ so Schwannecke.
Der gemeinsame Appell von Bundesagentur für Arbeit und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks ist der Auftakt zu der Informationskampagne „Hilfreiche Hände“ der BA mit dem Ziel, in den Köpfen der Unternehmen Vorurteile gegenüber SGB-II-Kunden abzu-bauen, Mauern zu überwinden und den Arbeitgebern den konkreten Nutzen für die Einstellung von „Hartz-IV-Empfängern“ aufzuzeigen.
Jobkralle.de – Der Job – Aufspür – Service
JOBkralle ist eine unabhängige Spezialsuchmaschine für Stellenangebote im Internet. Es handelt sich dabei um eine sogenannte „Deep Web“ Suchmaschine, die Informationen aufspürt, die „tief“ in den Webseiten verborgen von herkömmlichen Suchmaschinen nicht erfasst werden können.
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Internet: Jobkralle.de
Ausbildungspakt sichert Chancen – auch in der Wirtschaftskrise
Paktpartner engagieren sich für Stabilität auf dem Ausbildungsmarkt
Die Paktpartner:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Bundesverband der Freien Berufe, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Kultusministerkonferenz und Bundesagentur für Arbeit
Auch im Jahr 2009 gelten die Zusagen des Ausbildungspakts. Die Paktpartner bekräftigen das Ziel, jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Angebot auf Ausbildung zu machen. Der Ausbildungspakt steht im Jahr 2009 vor zwei besonderen Herausforderungen: Wirtschaftskrise und demografiebedingter Rückgang bei den Bewerbern prägen die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Die Paktpartner werden auch angesichts dieser schwierigen Rahmenbedingungen alles dafür tun, Jugendlichen eine Perspektive für eine Berufsausbildung zu geben, und die Betriebe bestärken, durch Kontinuität in der Be-rufsausbildung den eigenen Fachkräftenachwuchs dauerhaft zu sichern.
Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt
Die Auswirkungen von Wirtschaftskrise und Demografie auf den Ausbildungsmarkt sind je nach Region und Branche unterschiedlich. Insbesondere in den alten Ländern brechen vielen Betrieben die Aufträge weg. In der Folge ist nicht auszuschließen, dass sie nicht wieder auf dem Niveau der Vorjahre ausbilden. In den neuen Ländern leiden Betriebe und Freiberufler dagegen stärker unter dem demografiebedingten Bewerberrückgang (15,5 Prozent weniger Schulabgänger 2009 als im Vorjahr) und haben zunehmend Probleme, ihre angebotenen Ausbildungsplätze auch zu besetzen. Insgesamt zeigt sich, dass viele Unternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter engagiert an Ausbildung festhalten.
Die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz sind aktuell trotz Krise in der Tendenz so gut wie in den vergangenen Jahren. Denn die Zahl der Bewerber – und auch der „Altbewerber“ – geht bislang stärker zurück als die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze.
Dies zeigen die bis jetzt vorliegenden Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA): Die Zahl der Bewerber um Ausbildungsstellen ist im Mai 2009 gegenüber dem Vorjahr um 14,2 Prozent, die der angebotenen betrieblichen Ausbildungsstellen um 5,4 Prozent zurückgegangen. Damit ist die Bewerber-Stellen-Relation derzeit sogar besser als in den Jahren zuvor. Im Mai 2009 lag die Zahl der bis dahin neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei Industrie, Dienstleistungen und Handel um 5,7 Prozent und im Handwerk um 9,8 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.
In den nächsten Monaten intensivieren die Paktpartner ihre fgemeinsamen Anstrengungen zur Umsetzung ihrer Ziele. Die Integration der Jugendlichen in betriebliche Berufsausbildung hat dabei Vorrang. Zudem gibt es noch ein Potenzial an 40.000 von der Wirtschaft zugesagten Plätzen für betriebliche Einstiegsqualifizierungen (EQ), die sich in den letzten Jahren als erfolgreiche Brücke in Ausbildung erwiesen haben. Die BA kann bis zu 45.000 benachteiligte Jugendliche durch eine außerbetriebliche Berufsausbildung unterstützen. Auch Bundesregierung und Länder setzen ihre entsprechenden Förderprogramme zur außerbetrieblichen Berufsausbildung fort.
Mehr Transparenz über unbesetzte Ausbildungsstellen
Die Paktpartner ermutigen die Jugendlichen, sich intensiv um betriebliche Ausbildungsplätze zu bewerben. Es gibt aktuell noch viele unbesetzte Lehrstellen, gerade in den neuen Bundesländern, auf die Kammern, Verbände und Agenturen für Arbeit verstärkt hin-weisen. Die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern werden in so-genannten Wochen der Ausbildungschance offene Ausbildungsplätze intensiv bewerben und dadurch die Transparenz über unbesetzte Lehrstellen verbessern.
Quelle: arbeitsagentur
Familienkasse zahlt 1,5 Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket aus
Kindergeld und Kinderzuschlag zählen zu den wichtigsten Familienleistungen in Deutschland. Ausgezahlt werden diese Leistungen über die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit (BA). Mit 102 regionalen Stützpunkten stellt sie sicher, dass monatlich rund neun Millionen Familien das Kindergeld erhalten. In einem Jahr zahlt die Familienkasse 28,9 Milliarden Euro aus. Knapp 15 Millionen Kinder werden über das Kindergeld unterstützt.
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II zahlt die Familienkasse in diesem Jahr erstmals den Kinderbonus aus. Für jedes Kind, für das auch ein Anspruch auf Kindergeld besteht, werden zusätzlich 100 Euro an die Familien überwiesen. „Die Kolleginnen und Kollegen in den Familienkassen arbeiten sehr engagiert und zahlen den Kinderbonus unbürokratisch aus. Das ist nur mit viel Manpower leistbar“, so Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit.

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Im Zusammenwirken mit dem Bundesministerium für Finanzen und dem für das sozialrechtliche Kindergeld zuständigen Familienministerium setzt sich die BA dafür ein, die bestehenden Dienstleistungen für Familien weiter zu verbessern.
Ein Beispiel hierfür ist das von der Bundesregierung beschlossene „Schulstarterpaket“. Jedes Kind in einer Schulausbildung erhält 100 Euro. Dieser Betrag wird an die Bezieher des Arbeitslosengeldes II oder des Kinderzuschlags im August jeden Jahres von den Familienkassen beziehungsweise von den Trägern der Grundsicherung gezahlt. Eine gesonderte Antragstellung ist nicht erforderlich. Allerdings kann in bestimmten Fällen von den Berechtigten eine Schulbescheinigung angefordert werden.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
Job: Job und Karriere Links
Arbeitsagentur: 4 Millionen Arbeitslose im kommenden Jahr möglich
Angesichts der Weltwirtschaftskrise hält der Chef der Bundesagentur für Arbeit,

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4 Millionen Arbeitslose sind möglich.
Frank-Jürgen Weise, eine Arbeitslosenzahl von 4 Millionen in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres für möglich. Auch die Kurzarbeit werde zunehmen.
Quelle: Welt
Leistungen der Arbeitsagentur nach Erziehungszeit
Nach der Erziehungszeit haben Berufsrückkehrer in die Erwerbstätigkeit Anspruch auf notwendige Leistungen durch die Arbeitsagentur.
Viele Agenturen bieten einen speziellen Informations- und Beratungsservice zum Wiedereinstieg an. Hier werden Fragen zum Thema Kinderbetreuung, Qualifizierungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeitmodelle oder finanzielle Fördermöglichkeiten und so weiter besprochen
Zu den Leistungen gehören Kurztrainings, wie zum Beispiel Sprachkurse. Trainingsmaßnahmen sind auf maximal 12 Wochen befristet. Sollte ein Training nicht ausreichen, kann die Arbeitsagentur auch eine Weiterbildung finanzieren. Dadurch müssen sich die Arbeitsmarktchancen aber erheblich verbessern.
Eingliederungszuschüsse bis zu 50% kann die Arbeitsagentur auch übernehmen. Das Unternehmen muss dann ein Jahr nur die Hälft der Personalkosten tragen. Diesen Zuschuss gibt es nur für sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten.

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Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem zuständigen Berater der Arbeitsagentur.
Weiterbildung verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Weiterbildung verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Besonders für Arbeitslose ist es wichtig, ihr Wissen auf dem neuesten Stand zu halten. Die Arbeitsagenturen fördern die Weiterbildung von Arbeitslosen inzwischen weider stärker.
Aber wie bekommt man eine geförderte Weiterbildung von der Arbeitsagentur? Der enue aufgelegte Leitfaden „Perspektiven für Arbeitslose“ der Stiftung Warentest beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Fördermaßnahmen der Arbeitsagenturn. Außerdem stellt er spezielle Förderinitiativen vor und gibt Tipps für die Suche nach guten Kursen.

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Den Leidfaden kann man sich kostenlos als pdf- Datei downloaden.
