Zahlen: Zukunft Personal
Europas größte Fachmesse für Personalmanagement „Zukunft Personal“ zählte über 11.500 Besucher in diesem Jahr.
Quelle: w&v
Landkarte der Leiharbeit
Landkarte der Leiharbeit: Neue WSI-Datenbank zeigt Daten für jeden Land- und Stadtkreis
Leiharbeit ist in den kreisfreien Städten und Landkreisen Deutschlands sehr unterschiedlich verbreitet. In einigen ländlichen Regionen gibt es sie kaum. In mehr als 30 Städten waren hingegen im Juni 2008 zwischen fünf und zwölf Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten davon betroffen. Damit spielte die Leiharbeit auf verschiedenen regionalen Arbeitsmärkten kurz vor der Wirtschaftskrise eine weitaus größere Rolle, als bundesweite Durchschnittszahlen vermuten lassen. Das macht eine neue Datenbank des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung deutlich.
Auf Basis der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) dokumentiert das WSI-Informationsportal erstmals für jeden der 429 Stadt- und Landkreise in der Bundesrepublik, wie viele Menschen in so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen stehen und wie sich die atypische Beschäftigung in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Dazu weist die Datenbank, die im Internet abrufbar ist, neben der Leiharbeit auch den regionalen Umfang von Teilzeitbeschäftigung und Minijobs aus sowie die Zahl so genannter Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten). Die Daten zur Leiharbeit sind zusätzlich in einer interaktiven Deutschlandkarte aufbereitet. Die Wissenschaftler arbeiten in der Datenbank mit den Juni-Werten, weil diese häufig nahe am Jahresdurchschnitt liegen und daher für den mehrjährigen Vergleich gut geeignet sind.
Regionale Datenbank „Atypische Beschäftigung“ des WSI; Daten zur atypischen Beschäftigung für alle Stadt- und Landkreise können abgerufen werden unter:
Interaktive Landkarte zur Leiharbeit in Deutschland:
Mindestlöhne: In Westeuropa über 8,40 Euro
Mindestlöhne: In Westeuropa über 8,40 Euro
Auch in der Wirtschaftskrise sind in wichtigen europäischen Ländern die Mindestlöhne leicht gestiegen, zeigt eine aktuelle Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Sie leisten einen Beitrag, die Wirtschaft zu stabilisieren.
20 von 27 EU-Ländern haben einen gesetzlichen Mindestlohn. In Westeuropa liegt die für alle Arbeitnehmer verbindliche Lohnuntergrenze meist über 8,40 Euro. In Luxemburg liegt der Mindestlohn sogar knapp unter zehn (genau 9,73) Euro, in Frankreich knapp unter neun (8,82) Euro. Eine Ausnahme bildet nur Großbritannien, wo der Mindestlohn von 5,73 Pfund umgerechnet 6,41 Euro beträgt – eine Folge des niedrigen Wechselkurses. Dies geht aus der aktuellen Bestandsaufnahme des WSI-Tarifexperten Dr. Thorsten Schulten hervor.
Quelle: Hans Böckler Stiftung
CSD Lübeck: Lübeck Pride 2009
Christopher Street Day in Lübeck: Lübeck Pride 2009
Sommer 2009 – Bleib cool!
Sommer 2009- Bleib cool. Flickr-Photo-Stream:

Cool head by kungfootv

Virginia Beach by josuppi

Boog Gets a Drink by cobalt123

Fancy a drink? by sunnyUK

ice cream/candy shop by that blonde girl
36% der Berufstätigen in Europa planen keinen Urlaub im Jahr 2009
Eine aktuelle Umfrage von CareerBuilder ergab, dass Sorgen über die Wirtschaftslage und die persönliche Finanzsituation Berufstätige dazu bewegen, ihre Urlaubspläne zu überdenken. Sechsunddreissig Prozent der Berufstätigen in Europa gaben an, keinen Urlaub im Jahr 2009 zu planen, ein ähnliches Ergebnis wie das einer anderen Umfrage von US-amerikanischen Beschäftigten. Von den europäischen Berufstätigen, die keinen Urlaub planen, sagten 41 Prozent, dass sie sich einfach keinen leisten könnten, während sich weitere Prozent angesichts der Wirtschaftslage, in der so viele Stellen verloren werden, fürchten, Tage vom Büro fernzubleiben.
Unter den europäischen Berufstätigen, die zwar nicht formell verreisen, aber sich Tage freinehmen, war als populärste Art der Nutzung der arbeitsfreien Zeit die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Einundzwanzig Prozent der Beschäftigten planen, sich während ihres Urlaubs eine neue Stelle zu suchen. Andere planen Besuche bei Verwandten und Freunden (17 Prozent), zu lesen oder zu schreiben (15 Prozent), auszuschlafen (11 Prozent) und Haushaltsarbeiten zu erledigen (10 Prozent). Auch eine andere Berufstätigkeit und freiwilliges Engagement gehörten zu den angegebenen Plänen.
Von den Berufstätigen, die im Jahr 2009 formell verreisen, sagten 58 Prozent, dass sie ihren Urlaub näher der Heimat verbringen werden, 31 Prozent bleiben in ihren jeweiligen Heimatländern. Fast die Hälfte der Beschäftigten (48 Prozent) erwartet, die gleiche Menge Geld für ihren Urlaub auszugeben wie im vergangenen Jahr, 32 Prozent werden weniger ausgeben, während 20 Prozent mehr ausgeben werden.
Quelle: http://www.careerbuilder.de/
Auch sehr interessant: 60% der Deutschen brauchen mindestens zwei Wochen Urlaub
Mehr Arbeit für Hartz IV-Empfänger. Aktion gestartet
Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), und Holger Schwannecke, Geschäftsführer Zentralverband des Deutschen Handwerks, geben in Berlin den Startschuss für eine Kampagne für mehr Integrationschancen von Arbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II („Hartz IV“).
Das Handwerk ist – neben sozialpflegerischen Berufen – eine der Branchen in Deutschland, in der auch in der angespannten Konjunkturlage Arbeitsplätze entstehen. Aktuell sind bei der BA 130.000 Stellenangebote für handwerkliche und sozialpflegerische Berufe gemeldet. Der tatsächliche Bedarf dürfte weitaus größer sein.
„Das Handwerk braucht fachlich qualifizierte Kräfte, die engagiert mitarbeiten wollen. Die Betriebe begrüßen es sehr, dass die BA bei der Vermittlung gezielt auf ihre Bedürfnisse eingehen will. Das gilt auch für das „Matching“ von Lehrstellenbewerbern und Ausbildungsbetrieben. Die Kommunikations-Kampagne ist wichtig, um den verbesserten Servi-ce der Arbeitgeberbetreuung und der Qualität der Vermittlung bekannt zu machen,“ so Schwannecke.
Eine Nachfrage nach Fachkräften, die scheinbar nicht ohne weiteres gedeckt werden kann. Verwunderlich, gibt es doch erhebliche Vermittlungspotenziale, insbesondere im Bereich des SGB II. Der vermeintliche „Makel Hartz IV“ und die damit verbundenen Vorur-teile gegenüber Arbeitsuchenden aus der Grundsicherung, erschweren den Vermittlungsprozess.
„Wir haben in der Grundsicherung viele motivierte und engagierte Fachkräfte. Über 40 Prozent unserer Kunden sind weniger als sechs Monate arbeitslos, 60 Prozent haben einen Berufsabschluss. 80.000 Menschen im SGB II kommen aus Sozial- und Gesundheitsberufen oder möchten in diesen Berufen arbeiten, über 200.000 Arbeitslose haben eine handwerkliche Berufsqualifikation. Wir könnten den Unternehmen sofort qualifizierte Vermittlungsangebote unterbreiten,“ so Alt.
„Das Handwerk braucht fachlich qualifizierte Kräfte, die engagiert mitarbeiten wollen. Die Betriebe begrüßen es sehr, dass die BA bei der Vermittlung gezielt auf ihre Bedürfnisse eingehen will. Das gilt auch für das „Matching“ von Lehrstellenbewerbern und Ausbildungsbetrieben. Die Kommunikations-Kampagne ist wichtig, um den verbesserten Servi-ce der Arbeitgeberbetreuung und der Qualität der Vermittlung bekannt zu machen,“ so Schwannecke.
Der gemeinsame Appell von Bundesagentur für Arbeit und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks ist der Auftakt zu der Informationskampagne „Hilfreiche Hände“ der BA mit dem Ziel, in den Köpfen der Unternehmen Vorurteile gegenüber SGB-II-Kunden abzu-bauen, Mauern zu überwinden und den Arbeitgebern den konkreten Nutzen für die Einstellung von „Hartz-IV-Empfängern“ aufzuzeigen.
